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Das Thema Strahlenschutz bzw. der Transport von radioaktiven Stoffen der Klasse 7 ist bei den meisten Feuerwehren ein großer Faktor der Unwissenheit. Speziell bei Verkehrsunfällen in Verbindung mit radioaktiven Material. Für jede Feuerwehr ist dies eine spezielle Mischung aus „Selbstschutz geht vor Fremdschutz“
Am Freitag den 03.05.2013 fand dazu eine Einsatzübung in Form eines Verkehrsunfalles mit eingeklemmter Person und illegal geladenen, radioaktiven Stoffen statt. Der Einsatzleiter und sogleich Kommandant der FF Blindendorf führte 3 Parteien von Feuerwehren, bestehend aus der FF Blindendorf, der FF Langenstein, und dem Strahlenstützpunkt des Bezirkes Perg (Insgesamt 32 Kameraden), mit Bravour durch diese Übung.
Übungsannahme: Wie zuvor erwähnt galt dieser Unfall als illegaler Transport von Gefährlichen Stoffen. Der Lenker des verunfallten PKW’s unterschätzte seine schweren Verletzungen und flüchtete mit der Strahlenquelle in den angrenzenden Wald, wo dieser schließlich verstarb. Sein Beifahrer hingegen, war ansprechbar und saß eingeklemmt auf der Rückbank des PKW. Der Behälter, in welchen sich die Strahlenquelle befand, wurde aus dem Kofferraum neben den PKW geschleudert.
Beim Eintreffen der FF Blindendorf wurde, nach der Lageerkundung, sofort eine Absperrung um den Bereich der Unfallstelle errichtet. Nach dem Eintreffen des zuvor alarmierten Strahlenstützpunktes, wurde der PKW auf Strahlung ab gespürt. Es wurde keine Strahlung festgestellt. Daraufhin konnten die Einsatzkräfte der FF Langenstein mit der Bergung der eingeklemmten Person beginnen.
Die Strahlen –Spürtrupps, spürten die Strahlenquelle einige hundert Meter neben dem PKW auf und versorgten diese wieder in den dafür vorgesehenen Behälter. Der Lenker (Puppe Heribert) lag unmittelbar neben der Strahlenquelle.
Ein Dank gilt der FF Langenstein, dem Strahlenschutz und allen anderen beteiligten Kameraden, für diese tolle Übung.
Übungsleiter: BI, Gagstädter Christopher

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