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Über das Bewerbswesen …

Zwar ist das Bewerbswesen nicht die eigentliche Aufgabe, jedoch andererseits meist auch das Herz einer jeden Feuerwehr, da sie zur Teambildung und Kameradschaftspflege in besonderem Maße beiträgt. Genau aus diesem Grund sind wir auch in der Feuerwehr Blindendorf sehr daran interessiert, die Bewerbsgruppe zu erhalten und zu unterstützen.

Gemeinsames Üben und Bestreiten von Bewerben, sowie damit verbundene Erfolgserlebnisse, tragen das Ihrige dazu bei, den Zusammenhalt zu fördern und die Gruppe enger zusammenzuschweißen.

Damit all dies möglich ist, sind jedoch auch motivierte Feuerwehrkameraden und regelmäßiges Training von Nöten.


- Bist auch du interessiert und ein Mitglied unserer Feuerwehr bzw. willst es werden, bist du uns jederzeit herzlich willkommen! -


Eines muss jedoch jedem bewusst sein, die Bewerbsgruppe, ist eine Gruppe, die, wie bereits gesagt, vom Zusammenhalt und Teamgeist lebt. Das kleine aber feine Wörtchen „freiwillig“, das den Anfang des Namens unserer Feuerwehr ziert, muss hier insofern zurückstehen, als dies für das Funktionieren notwendig ist – sprich, wer sich dafür entscheidet Teil der Gruppe zu sein, hat deren Übungen auch regelmäßig zu besuchen und sie nicht hängen zu lassen, denn die Kette ist bekanntlich nur so stark, wie ihr schwächstes Glied!

 

Übungenbewerbsgruppe

Zu diesem Zweck treffen wir uns normalerweise jede Woche freitags um 17:00 Uhr beim Feuerwehrhaus Blindendorf, um uns in den Feinheiten des Bewerbswesens zu üben.

Saisonbetrieb

Wie beim normalen Übungsbetrieb haben wir selbstverständlich auch hier saisonbedingte Auszeiten.

Start der Saison ist meist noch vor der Jahreshauptversammlung Ende Jänner bzw. Februar, wo wir uns mit erstem Hallentraining für die kommenden Bewerbe rüsten, von denen wir zwischen Mai und Juli in der Regel vier bestreiten – drei Abschnittsbewerbe und einen Landesbewerb, der immer am ersten Wochenende im Juli stattfindet.


Letzterer ist besonders für unsere jüngeren Kameraden von Bedeutung, da es bei diesem die begehrten Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze und Silber zu erfechten gilt.

Diese sind mitunter auch Voraussetzung, um später auch die „Feuerwehrmatura“ absolvieren zu können.


Doch kommen wir wieder zurück zu unserem Übungsbetrieb.

Selbstverständlich üben wir, sobald es draußen warm genug ist, im Freien, bis zum vorhin genannten Landesbewerb. Nach diesem gönnen wir uns erst mal eine kurze Auszeit über den Sommer, da hier ohnehin die meisten Kameraden auf Urlaub sind.

leistungsabzeichen

Einige Wochen vor dem im September stattfindenden „Gemeindenasslöschbewerb“ beginnen wir dann wieder mit unserem Freitagstraining.

Dieser Bewerb heißt deswegen so, da er im Gegensatz zu den anderen nicht nur im „Trockentraining“ sondern unter Einsatz von echtem Wasser bestritten wird. Wie der Name außerdem nahe legt, ist dieser nur für die fünf Feuerwehren unserer Gemeinde – Altaist-Hartl, Blindendorf, Ried, Obenberg und Zirking. Da in der Regel jede Feuerwehr bei diesem Ereignis mit zwei, wenn nicht gar drei Gruppen antritt, sprechen manche gar von einem „kleinen Abschnittsbewerb“.

Wie dem auch sei, nachdem die Feuerwehr Altaist-Hartl diesen dann gewonnen hat – mittlerweile unliebsame Tradition ;-) – ist die Saison auch schon vorbei und wir pausieren den restlichen Herbst bzw. den Winter über.

Sonstiges

Ebenfalls traditionell, begehen wir das Ende einer jeden Saison mit einer kleinen Feier, zu der alle Gruppenmitglieder samt Partner bzw. Kindern eingeladen sind, wo wir das abgelaufene Bewerbsjahr Revue passieren und gemütlich ausklingen lassen.

Selbstverständlich kommt der gemütliche Teil auch bei den Bewerben selbst nicht zu kurz, und so verbringen wir auch vor Ort, nach erbrachter Leistung, noch ein paar fröhliche Stunden.

Entgegen landläufiger Meinung, geht es aber nicht darum, sich sinnlos zu besaufen, sondern darum die Kameradschaft bzw. Freundschaft zu pflegen.

Leider gibt es unter den anwesenden Gruppen – wie fast überall im Leben – meist ein, zwei schwarze Schafe, die das Ansehen der Feuerwehr durch ihr Verhalten beschmutzen. Die Uniform tut dabei ihr übriges in den Übeltätern nicht „Fraunz, Sepp oder Hauns“ zu sehen, sondern „‘d Feiawehr“ und so der restlichen Bevölkerung zu suggerieren, alle würden sich so benehmen.

Kommt es dennoch einmal vor, dass ein einzelner Kamerad über die Stränge schlägt, gehört es selbstverständlich zum guten Ton und zur Kameradschaft, sich um diesen zu kümmern und sicher nach Hause zu bringen.


OBI Grubmüller Michael,

Beauftragter für das Bewerbswesen

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. März 2009 um 17:57 Uhr
 



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