Freitag, 15. November 2019
Besuchen sie uns auf       Facebook     und      Youtube   

Die Gönner der FF Blindendorf

2019-09-06 Übung Strahlenschutz in Allerheiligen

Übungsbericht Strahlenschutz Allerheiligen am 06.09.2019

Verfasser:                                        BI Heinz Höllwirth

Teilnehmer vom Stützpunkt Perg:  7 Kameraden vom Strahlenstützpunkt

Teilnehmer Insgesamt:                   Brandrat Schrattenholzer Christian, 1 Kamerad als Gast und 11 Kameraden der FF-Allerheiligen

Abfahrtsort:                                     FF-Haus Blindendorf

Abfahrt:                                           19:00 Uhr

Ankunft:                                          FF- Haus Allerheiligen um 19:30 Uhr

Thema „Unfallautotransport“:        Vorführung und Vertiefung unseres neuen Konzeptes

Bericht:

P9060005Nach einer kurzen Vorbesprechung mit HBI Ernst Wimhofer (FF-Allerheiligen) bezüglich des Ablaufs der Strahlenübung, wurde um 19:00 Uhr der Strahlenstützpunkt per Handy alarmiert. Übungsannahme: Eine zivile Person fand ein verlassenes Auto hinter einem Alteisencontainer mit radioaktiver Kennzeichnung und alarmierte in Folge die FF-Allerheiligen. 

Kameradin Temper Elisabeth und Kamerad Hofstädter Peter, die selbst Mitglieder des Stützpunkts sind, fuhren wegen der geringen Entfernung direkt nach Allerheiligen um dort schon die ersten Maßnahmen zu ergreifen. Im Ernstfall ist dies sehr vorteilhaft. Temper Elisabeth, die selbst bei der FF- Allerheiligen tätig ist, übernahm vor Ort sofort die Einsatzleitung.

P9060007Als der Strahlenstützpunkt um 19:30 Uhr beim Übungsort eintraf, waren sehr wichtige Tätigkeiten wie z.B. das großflächige Absperren des Gefahrenbereichs, die übrigen Kameraden vom Gefahrenort fernzuhalten und das Aufbauen des Brandschutzes schon erledigt.

Es ist immer ganz wichtig für die Einsatzkräfte, dass die Art des gefährlichen Stoffes bekannt ist. Die Beförderungspapiere befanden sich im Fahrgastraum und die darin enthaltenen Informationen wurden von der Einsatzleiterin per Funk an den Strahlenstützpunkt übermittelt. Dabei handelte es sich um einen radioaktiven Stoff namens Radium 226 (Alpha- und Gammastrahlung).

Weiters wurde über Funk mitgeteilt, dass es sich dabei um einen geschlossenen Strahler handelt, der aus dem Transportbehälter aus Blei gefallen ist.

Diese Hinweise sind für den Strahlenstützpunkt von großer Bedeutung, da die weitere Vorgehensweise von diesen abhängig ist.

Unmittelbar nach dem Eintreffen des Strahlenstützpunktes wurden 3 Leute vom Strahlenstützpunkteinsatzleiter (in Vertretung BI Mayrhofer Andreas) eingeteilt. Nach einer kurzen Lagebesprechung mit dem Einsatzleiter vor Ort wurden die 2 Spürer und der Markierer fertig ausgerüstet und diese begaben sich zum Einsatzort. Parallel dazu wurden die Arbeitsabläufe von mir für die Mannschaft der FF-Allerheiligen sorgfältig erklärt.  

Der Strahler wurde nach einer gewissen Zeit gefunden und wieder in den Behälter gesperrt.

Übungsziel: Sauberes, ruhiges und koordiniertes Vorgehen nach der gemeinsam erarbeiteten Checkliste.

Dieses Ziel wurde zum Großteil erreicht.

P9060008

P9060013

P9060020

P9060025

 


Notrufe

Notrufe

Jugendmitglied werden

index

Login Form